333 Millionen Euro für Sportstätten und gezielte Schwimmförderung für Kinder: Maja Wallstein informiert über neue Bundesprogramme

Pressemitteilung vom 06.11.2026

Cottbus/Berlin.  Die Lausitzer Bundestagsabgeordnete Maja Wallstein (SPD) informiert über zwei umfassende Förderinitiativen des Bundes zur Stärkung des Sports und der Bewegung auch hier vor Ort. Neben der neuen Runde des Bundesprogramms zur Sanierung und Modernisierung kommunaler Sportstätten startet gleichzeitig die Initiative „Deutschland lernt Schwimmen“, um Kindern frühzeitig sicheres Schwimmen zu ermöglichen.  

„Ein starker Sport braucht zweierlei: eine moderne, funktionierende Infrastruktur und gezielte Angebote für unsere Kinder. Mit beiden Bundesprogrammen setzen wir genau hier an und bringen spürbare Unterstützung zu uns in die Region“, so Maja Wallstein.

Modernisierung der Sportstätten: 333 Millionen Euro über das Programm SKS II

Für die Sanierung und Modernisierung kommunaler Sportstätten stehen ab sofort bundesweit erneut 333 Millionen Euro an Programmmitteln bereit. Mit dem Start des Interessenbekundungsverfahrens für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SKS II) erhalten Kommunen die Möglichkeit, dringende Sanierungsprojekte finanziell umzusetzen.  

Gefördert werden Investitionen in Sportstätten im Eigentum von Städten, Gemeinden oder Landkreisen. Das Programm sieht nicht rückzahlbare Zuschüsse von 250.000 Euro bis maximal 8 Millionen Euro vor. Der reguläre Bundesanteil beträgt bis zu 45 Prozent, bei Kommunen in Haushaltsnotlage sogar bis zu 75 Prozent. Ein zentraler Baustein: Kommunen können die Fördermittel explizit an betreibende Sportvereine weiterleiten.

Projektskizzen können bis zum 1. Februar 2027 digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unter www.bbsr.bund.de/SKS2026 eingereicht werden.

„Ich möchte die Kommunen und Vereine in unserem Wahlkreis ermutigen, frühzeitig gemeinsam Projektskizzen auf den Weg zu bringen“, betont Wallstein.

Sicheres Schwimmen für Kinder: Modellvorhaben „Deutschland lernt Schwimmen“

Knapp 60 Prozent der Zehnjährigen in Deutschland können derzeit nicht sicher schwimmen. Um diesen Trend umzukehren, haben die Bundesregierung, der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) das Modellvorhaben „Deutschland lernt Schwimmen“ ins Leben gerufen, das bis Ende 2029 läuft.

Das Programm unterstützt lokale Partner, setzt regionale Schwimmlotsen zur Organisation ein und qualifiziert zusätzliche Ausbilderinnen und Ausbilder, um mehr Schwimmangebote vor Ort zu schaffen. Bestehende Angebote von Ländern und Kommunen werden dabei gezielt ergänzt.

„Schwimmen zu können, kann Leben retten. Jedes Kind sollte diese Fähigkeit erlernen können“, erklärt Maja Wallstein. „Ich hoffe sehr, dass sich viele lokale Akteure zusammenschließen und bei uns in der Region neue Schwimmkurse ins Leben rufen.“

Lokale Kooperationen aus Kommunen, Schwimmvereinen und Schulen können sich im Rahmen des ersten Förderaufrufs bis zum 31. Januar 2027 bewerben. Weitere Details dazu sind unter www.dsv.de/de/schwimmen-lernen/deutschland-lernt-schwimmen/ abrufbar.