Für die Menschen aus unserer Region: Maja Wallstein

Maja Wallstein
Foto: © Hendrik Hartung

Geboren und aufgewachsen bin ich in Cottbus. Nach meinem Abitur habe ich in Frankreich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Seniorenresidenz absolviert. Das hat mich sehr geprägt. Die Lebensgeschichten, auch Kriegsgeschichten der Seniorinnen und Senioren, der Erfahrungsschatz, die Weisheiten und dieser unbedingte Wunsch nach Frieden haben mich für mein Leben geprägt.

Während meines Studiums habe ich mich bewusst dafür entschieden wieder in der Altenpflege zu arbeiten. Studiert habe ich in Potsdam und Krakau Politik, Verwaltung und Polonistik. Ich bin also mit der Sprache und Kultur unserer Nachbarn vertraut.

  • Ich stehe für die Menschen aus unserer Region, weil ich eine von ihnen bin.
  • Ich stehe für die jungen Menschen, die jungen Frauen, die hierher zurückkommen und hier leben wollen, weil ich eine davon bin.
  • Ich stehe für die Familien, weil auch meine Familie mir alles bedeutet.
  • Ich stehe für Gleichberechtigung, weil ich das den beiden Mädchen schulde, die mich Mami nennen. Und ja, ich möchte mehr Frauen in Führungspositionen und zwar nicht etwa aus Einsparungserwägungen, weil ja gern mal angenommen wird, man dürfe Frauen 20 Prozent weniger Gehalt zahlen, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass wir auf diese Qualität nicht verzichten dürfen.
  • Ich stehe für die, die gepflegt werden und die die pflegen, weil ich selbst in der Altenpflege gearbeitet habe und mich das unfassbar geprägt hat.
  • Ich stehe für faire Löhne, bessere Arbeitnehmerrechte, starke Gewerkschaften und Mitbestimmung, weil ich selbst Gewerkschafterin bin und als Betriebsratsvorsitzende einige Kämpfe mit ungleich verteilten Waffen kämpfen musste.
  • Ich stehe für starke Vereine und die Unterstützung des Ehrenamts, weil ich selbst Vereinsvorsitzende bin und als Ehrenamtliche nicht nur Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützt habe, sondern auch am Wochenende als Fußballschiedsrichterin auf den Plätzen dieses Landes stehe.
  • Ich stehe für Vertrauen in Forschung und Wissenschaft, weil ich seit Jahren beruflich in diesen Bereichen tätig bin und die Menschen kenne, die Antworten geben können für die großen Herausforderungen der Zukunft.
  • Ich stehe für die Anliegen der Ostdeutschen, weil ich erlebt habe, welche Brüche und/ oder Hürden jede und jeder Ostdeutsche schon erlebt hat. Und weil ich es diesen mutigen Menschen verdanke, dass ich in einem freien Land aufwachsen, in Frankreich arbeiten und auch in Polen studieren konnte.
  • Ich stehe für das, was wir Demokratie nennen, weil ich weiß, dass ich zwar meinungsstark, aber nicht unfehlbar bin.
  • Ich stehe und kämpfe für all das und für eine Partei, die sich nicht wegduckt, wenn‘s schwierig wird.

Das bin ich und das ist mir wichtig. Meine Kandidatur ist also nicht nur politisch gemeint. Sie ist auch absolut persönlich gemeint.