Studentische Hilfskraft (m/w/d) für mein Wahlkreisbüro in Forst (Lausitz) oder Spremberg gesucht

STELLENAUSSCHREIBUNG Studentische Hilfskraft (m/w/d) für mein Wahlkreisbüro in Forst (Lausitz) oder Spremberg

Stellenausschreibung vom 08.01.2024

Für mein Wahlkreisbüro in Forst (Lausitz) oder Spremberg suche ich ab sofort befristet bis zum Ende der Legislaturperiode eine Studentische Hilfskraft (m/w/d) im Umfang von ca. 10 Wochenstunden.

Aufgabenschwerpunkte:

  • Unterstützung bei der allgemeinen Büroarbeit in meinem Wahlkreisbüro
  • Unterstützung bei inhaltlicher und organisatorischer Vor- und Nachbereitung von Terminen und Veranstaltungen
  • Beantwortung von Bürger*innenanfragen
  • Terminbegleitung

Anforderungsprofil:

  • Eingeschriebene:r Student:in an einer Hochschule
  • Interesse an politischer Arbeit und dem Einsatz für die Demokratie
  • Gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Souveräner Umgang mit gängiger Textverarbeitungs- und E-Mail-Software und Social-Media-Kanälen
  • Selbstständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft
  • Hohe Übereinstimmung mit den Werten der Sozialdemokratie

Dich erwarten spannende, abwechslungsreiche Aufgaben in einem tollen Team, in dem Du Dich und Deine Ideen einbringen kannst, sowie eine faire Vergütung und viele Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln. 

Bitte sende Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 29. Februar 2024 in einem PDF-Dokument an: maja.wallstein@bundestag.de

Bewerbungsgespräche finden in der zweiten Januarhälfte statt. Bei Rückfragen steht mein Büro ebenfalls gerne per E-Mail zur Verfügung.

Ein Blick hinter die Kulissen der Briefzustellung bei der Deutschen Post in Cottbus

Maja Wallstein übergibt als Post-Zustellerin eine Sendung an der Haustür

Danke, dass ich einen Blick hinter die Kulissen des Briefzentrums 3 der Deutschen Post werfen durfte und erleben durfte, wieviel Engagement und Leidenschaft die Kolleginnen und Kollegen auf allen Ebenen für ihre Arbeit geben. Das Cottbuser Briefzentrum ist ein ganz besonderes, denn es hat auch gleich einen ZSP integriert.

Ja, ich durfte auch so einige Abkürzungen lernen. ZSP heißt Zustellstützpunkt. Und von dort bin ich gemeinsam mit der Zustellerin Kerstin Strempel auf Zustelltour durch Dissenchen gewesen. Viele Briefe und Pakete haben wir zugestellt. Vielen Dank für diesen Einblick und die gemeinsame Tour.

Vorher habe ich mir von Kathrin Rietschel, Leiterin des Briefzentrums und Marion Oppermann, Leiterin der Niederlassung Dresden und somit zuständig für die Briefzentren in Cottbus, in Bautzen und in Ottendorf-Okrilla die komplette Logistik der Briefe und die verschiedenen Arbeitsschritte zeigen und erklären lassen. Abgerundet wurde der Besuch mit einem Gespräch mit Belegschaft und Betriebsrat auch über die Herausforderungen des Brief- und Paketgeschäftes in der heutigen Zeit.

Kathrin Rietschel, Leiterin des Briefzentrums blickt mit mir hinter die Kulissen

Es war für mich etwas besonderes als Postzustellerin unterwegs gewesen zu sein und zu erleben, wieviel Wertschätzung die Zusteller:innen von den Menschen unserer Region erfahren. Das kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern hat viel mit der Zuverlässigkeit, der Freundlichkeit und der Leidenschaft für die Arbeit zu tun. Wieviel Arbeit hinter einer Postsendung steht und wie engagiert die Postmitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in allen Bereichen arbeiten, konnte ich live erleben. Bei Wind und Wetter- fast alles ausser Schnee war heute auf meiner Zustell-Tour dabei  – und von Jahr zu Jahr  immer mehr Paketen ist das echt manchmal ein knochenharter Job. Ich habe aber auch erfahren wie die Post mit dem elektrischen Streetscooter extra ein Fahrzeug für die Bedürfnisse der Zusteller:innen entwickelt hat. Hier stand nicht nur Umweltschutz sondern auch Arbeitserleichterung im Vordergrund. Es war sehr spannend. Ich komme gern wieder!

Rückblick auf die Wahlkreiswoche: Mittelstand, Wissenschaft und Forschung, Gewerkschaften und Mitbestimmung

An dieser Stelle möchte ich gerne einen Einblick in meine Woche geben, die ganz im Motto der Rede unseres Bundespräsidenten stand:

Es muss uns darum gehen alles zu stärken, was uns verbindet!

Meine Woche startete mit einem Gesprächstermin mit Herrn Dr. Uhlig von TSS Transport und Logistik. Wir haben uns über die aktuelle Situation auf dem Südbrandenburger Arbeitsmarkt, die IHK-Wahl, bei der er zum Mitglied der Vollversammlung gewählt wurde, den Arbeitnehmermangel in der Logistikbranche und den anhaltenden Strukturwandel unterhalten. Zu letzteren sagte er: „Die Lausitz braucht eine offene Mentalität. Wir müssen alles tun das wir hier weltoffen sind. Wir brauchen Zuwanderung von Fachkräften. Der Strukturwandel wird nur gelingen, wenn wir qualifizierte Menschen herbekommen.“ Recht hat er!

In dieser Woche befragte mich der rbb ein, zu meinem ersten Jahr als Bundestagsabgeordnete und zu den Systemkrisen, denen wir uns gerade gegenüber sehen. Vielleicht hat der Eine oder die Andere von Euch den Beitrag ja mitgehört..?

Anschließend folgte mein Besuch beim DGB Südbrandenburg Lausitz mit Marco Bedrich (Regionsgeschäftsführer), Anja Piel (Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des DGB), Nele Techen (stellvertretende Vorsitzende im Forum neue Politik der Arbeit) und Klaus Just (SPD-Forst und EVG). Drei Fragen beschäftigten uns besonders: Wie weiblich ist der Strukturwandel? Was kann Wissenschaft und Forschung im Strukturwandel leisten und wie wichtig ist es für die Region ihr freundliches, weltoffenes Gesicht zu zeigen? Der Blick in die Geschichte zeigt uns das die beträchtlichen demografischen Verwerfungen nach der Wende 1989/90 insbesondere in der Lausitz nicht überwunden wurden. Hier gilt es den Strukturwandel weiblicher zu gestalten und die Ausbreitung von Intoleranz, von Fremdenfeindlichkeit und die Ablehnung der Demokratie zu verhindern, um nur einige der Ursachen für den Frauenmangel zu nennen.

Mein Termin an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, führte mich erneut mit Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande und den Vizepräsidenten für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Michael Hübner zusammen. Nach meinem Antrittsbesuch im Februar und zahlreichen Terminen seitdem, lag der Fokus diesmal auf der allgemeinen Planung der BTU für die Zukunft und im Bereich Forschung.

Unterdessen wird es für das Handwerk immer schwieriger. Darum war es mir wichtig direkt zu hören, was die Sorgen und Nöte sind. Natürlich sind es auch für die Bio-Bäckerei Schmidt in Cottbus die Preiserhöhungen von Strom, Gas, Benzin, Rohstoffen und die Erhöhung des Mindestlohns, die in diesem Zusammenhang zu einer Protestaktion aufgerufen hatte: „Wir machen Zappenduster“. Mit Frau Diana Lewandowski (Inhaberin und Obermeisterin der Lausitzer und Spreewälder Bäcker- und Konditoreninnung) sprach ich über ihre Idee der Wiederinbetriebnahme des eigenen Holzofens und wie sie die Zukunft ihres Familienunternehmens sieht. Ich habe viele wichtige Forderungen an die Bundespolitik mitgenommen und möchte auch an dieser Stelle nochmal dem Handwerk danken! Das Handwerk ist so wichtig für uns und gehört gestärkt, weil es uns verbindet.

Stärken, was uns verbindet: Das gilt für so vieles in unserem Land und für alles, mit dem ich es in dieser Woche zu tun hatte: Handwerk und Mittelstand, Wissenschaft und Forschung, Gewerkschaften und Mitbestimmung generell, unsere Grundrechte auf Meinungs- und Pressefreiheit, Familien und alles, was mit der Zukunft unseres Landes verbunden ist! Dann schaffen wir es durch alle Krisen.